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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) 

gültig ab dem 01.04.2025

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Straightline Digital LLC
Gilt ausschließlich für gewerbliche Kunden mit Sitz in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Italien.

 

§ 1 Geltungsbereich und Unternehmerbegriff
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Straightline Digital LLC, 7901 4th St N, STE 300, St. Petersburg, FL 33702, USA (nachfolgend „Auftragnehmer“), gelten ausschließlich für alle Verträge über digitale Marketingdienstleistungen mit gewerblichen Kunden (Unternehmern) mit Sitz in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Italien.
1.2 "Unternehmer" im Sinne dieser AGB ist gemäß § 14 BGB jede natürliche oder juristische Person oder Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Verbraucher (§ 13 BGB) sind ausgeschlossen.
1.3 Abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

 

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
2.1 Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung digitaler Marketing- und Optimierungsdienstleistungen, insbesondere, aber nicht abschließend:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

  • Suchmaschinenwerbung (SEA)

  • Webdesign und technische Wartung von Websites

  • Erstellung und Pflege von Content

  • Analyse und Reporting (z. B. Google Analytics, Conversion Tracking)

  • Beratung und strategische Planung digitaler Kampagnen

  • Google Business Profile Optimierung und Verwaltung

  • Erstellung, Optimierung und Verwaltung von Google Ads Kampagnen (Verwaltungsgebühr bis zu 15 % des Kampagnenbudgets)

2.2 Art, Umfang und konkrete Ausgestaltung der Leistungen sowie Vergütung, Laufzeit und Kündigungsmodalitäten werden im jeweiligen Servicevertrag oder einer schriftlichen Auftragsbestätigung geregelt.
2.3 Der Auftragnehmer kann Subunternehmer einsetzen; bleibt jedoch gegenüber dem Kunden voll verantwortlich.

 

§ 3 Vertragsschluss
3.1 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
3.2 Der Vertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Bestellung des Kunden (z. B. E‑Mail, Fax) und ausdrückliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers in Textform oder durch Gegenzeichnung eines schriftlichen Vertragsdokuments zustande.
3.3 Legt der Kunde ein verbindliches Angebot vor und wird dieses nicht innerhalb von 7 Kalendertagen angenommen, gilt es als abgelehnt.

 

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
4.1 Der Kunde stellt alle erforderlichen Informationen, Zugänge, Daten und Materialien (Texte, Bilder, Grafiken, Videos, Lizenznachweise) rechtzeitig und unentgeltlich zur Verfügung.
4.2 Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender Mitwirkung, verlängern sich Fristen angemessen. Der Auftragnehmer kann Mehraufwand gesondert berechnen.
4.3 Kann der Auftragnehmer den Vertrag wegen nicht erbrachter Mitwirkung trotz vorheriger schriftlicher Aufforderung nicht erfüllen, so ist er berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten; die Pflicht des Kunden zur Zahlung vereinbarter Entgelte und zur Erbringung eigener vertraglicher Leistungen bleibt hiervon unberührt.

 

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Die Vergütung richtet sich nach den im Servicevertrag, Leistungsverzeichnis oder in der Auftragsbestätigung vereinbarten Honoraren zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
5.2 Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zur Zahlung fällig.
5.3 Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) berechnet; weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.
5.4 Zur Aufrechnung ist der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen berechtigt. Das Zurückbehaltungsrecht kann nur aufgrund von Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden.

 

§ 6 Eigentumsvorbehalt und Nutzungsrechte
6.1 Die gelieferten Arbeitsergebnisse bleiben bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen im Eigentum des Auftragnehmers.
6.2 Nach vollständiger Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Kunden einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrechte an den Arbeitsergebnissen ein. Jede Weiter- oder Unterlizenzierung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.

 

§ 7 Haftung, Gewährleistung und Garantien
7.1 Haftungsausschluss und -begrenzung
a) Soweit gesetzlich nicht zwingend vorgesehen, ist die Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.
b) Verpflichtende gesetzliche Haftung bleibt unberührt, ist jedoch auf den gesetzlichen Mindestrahmen und den kürzestmöglichen zulässigen Zeitraum beschränkt.
c) Indirekte Schäden, entgangener Gewinn und Folgeschäden werden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
7.2 Gewährleistung
a) Mängel werden nach Wahl des Auftragnehmers durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung behoben.
b) Gewährleistungsansprüche verjähren in 12 Monaten ab Abnahme.
7.3 Garantien
Stillschweigende Garantien, insbesondere Beschaffenheits- und Eignungsgarantien, sind ausgeschlossen.

 

§ 8 Höhere Gewalt (Force Majeure)
8.1 Keine Partei haftet für die Nichterfüllung aufgrund unvorhersehbarer und unbeherrschbarer Ereignisse (z. B. Naturkatastrophen, Krieg, Streik, Pandemien, behördliche Maßnahmen, Ausfall wesentlicher IT-Systeme).
8.2 Die betroffene Partei informiert die andere unverzüglich schriftlich über Art und voraussichtliche Dauer des Ereignisses.
8.3 Dauert ein solches Ereignis länger als 60 Tage, kann jede Partei den Vertrag ohne Schadensersatz kündigen.

 

§ 9 Freistellung (Indemnifikation)
9.1 Der Kunde stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Inhalten oder Materialien des Kunden geltend gemacht werden (z. B. Urheberrechtsverletzungen, Datenschutzverstöße).
9.2 Die Freistellung umfasst alle erforderlichen Kosten, einschließlich angemessener Anwalts- und Gerichtskosten.

 

§ 10 Abtretungsverbot
10.1 Eine Abtretung oder Übertragung von Rechten oder Pflichten aus diesem Vertrag ohne schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers ist ausgeschlossen.

 

§ 11 Schriftform und Kommunikation
11.1 Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für die Änderung dieses Schriftformerfordernisses.
11.2 Elektronische Kommunikation (E-Mail) erfüllt die Schriftform, sofern sie mittels einer qualifizierten elektronischen Signatur gemäß eIDAS-Verordnung erfolgt.

 

§ 12 Datenschutz und Datensicherheit
12.1 Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zur Vertragserfüllung und gemäß den Vorgaben der DSGVO sowie nationaler Datenschutzgesetze (z. B. BDSG, DSG-CH).
12.2 Technische und organisatorische Maßnahmen werden gemäß Art. 32 DSGVO umgesetzt (z. B. Verschlüsselung, Zugangskontrollen, Backups).
12.3 Eine weitergehende Nutzung oder Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt nur auf Rechtsgrundlage oder nach ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Kunden.

 

§ 13 Gerichtsstand und anwendbares Recht
13.1 Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten für Kunden in der DACH-Region und Italien ist Dortmund, Nordrhein Westfalen, Deutschland.
13.2 Es gilt deutsches materielles Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.

 

§ 14 Salvatorische Klausel
14.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
14.2 Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

Licht und Schatten
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